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Realschule Lippetal

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59510 Lippetal

 

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großes Sommer-Fußballturnier der ganzen Schule - 16. Mai 2012

Fußballpokalturnier endet für die Realschule Lippetal mit Platz 2

 

Gymnasium Johanneum Wadersloh gewinnt Hallenturnier der Realschule Lippetal

Großer Jubel kam noch einmal beim letzten Spiel des Hallenfußball-Turniers der Realschule Lippetal auf. Denn mit einem klaren 5:1 Sieg über die Ketteler-Hauptschule Beckum sicherte sich die erste Mannschaft der Realschule Lippetal noch den 2. Platz beim eigenen Turnier. Der Sieg ging an das Gymnasium Johanneum aus Wadersloh; auf dem dritten Platz landete die Hauptschule.

Dreieinhalb Stunden lang lieferten sich sechs Mannschaften in der Herzfelder Ballspielhalle ansehnliche Partien. Verdienter Sieger wurden die Wadersloher Schüler, die ihre fünf Partien jeweils für sich entschieden.

Turnierorganisator Hans-Werner Preißler von der Realschule Lippetal zeigte sich insgesamt mit dem  Turnierverlauf zufrieden. Dabei wurde um 12.00 Uhr auch eine Schweigeminute eingelegt: da war es im gegensatz zum sonstigen Verlauf ruhig in der Herzfelder Halle.  

1Live Schulduell in der Realschule Lippetal

 

Großer Andrang auf dem Schulhof

Am 29.02.2012 war das WDR-1Live-Schulduell zu Gast in der Realschule Lippetal. Einige Freiwillige unserer 10er-Klassen stellten sich der Aufgabe, mit einzelnen Buchstaben Antworten zu den Fragen "zusammenzupuzzlen". Schwierig, denn jeder Schüler hatte nur einen Buchstaben und jeden Buchstaben gab es nur ein einziges Mal.

Resultat am Ende: 4 richtige Antworten auf 5 gestellte Aufgaben. Ob das zusammen mit der erzielten Zeit reicht, um in die nächste Runde zu kommen, wird sich in den nächsten Wochen zeigen.

Im Praktikum Erkenntnisse zur Berufswahl sammeln

 

9er Schülerinnen und Schüler für 3 Wochen in Betrieben

Mario B. packt fleißig mit an: Er schleppt Pflastersteine, schiebt Lehmboden mit einer Karre an den Rand des Grundstücks, hilft mit, Schotter gleichmäßig zu verteilen und Split aufzubringen. „Ich bin ganz angetan von dieser Arbeit“, kommentiert der 15-jährige.

Er ist einer von rund 80 Schülerinnen und Schülern der drei neunten Klassen der Lippetaler Realschule, die zurzeit ein Praktikum absolvieren. Mario hat sich bei der Firma Gartengestaltung Hagenkamp beworben, den Praktikumsplatz bekommen und arbeitet jetzt mit seinem Chef Wilhelm Hagenkamp sowie zwei Gesellen im Baugebiet Roggenkamp in Lippborg. Dort wird zurzeit eine Terrasse gepflastert, eine Garagenauffahrt verlegt und der Garten neu gestaltet.

Alle SchülerInnen der 9. Jahrgangsstufe nehmen an diesem Betriebspraktikum teil.
Die SchülerInnen werden im Unterricht auf dieses Praktikum vorbereitet. Es ist wichtig, dass die SchülerInnen ihre Praktikumstellen eigenständig und sorgfältig auswählen.
Während des Praktikums werden sie in der Regel vom Klassenlehrer besucht.
Die SchülerInnen müssen zur Dokumentation ihrer Erfahrungen eine Praktikumsmappe erstellen.

 

Mehr soziale Kompetenz

 

Barbara Deckert ist die erste Sozialpädagogin im Lippetaler Schulzentrum

Praxistest auf dem Berufsparcour

 

Realschüler/innen testeten ihre Begabungen beim Mini Praktikum im Convos

 

Schon mal etwas vom Nasenfaktor gehört? Der spielt eine wichtige Rolle bei der Einschätzung einer Person. Wenn dem Personalchef die Nase eines Bewerbers nicht passt, hat der schlichtweg keine Chance. Die Nase vorn hatten dagegen die Schüler beim Berufeparcours.

400 Teilnehmer kamen beim Berufeparcours in der Aula des Conrad von Soest Gymnasiums ganz locker mit Unternehmern und Einrichtungen ins Gespräch und schnupperten in verschiedene Berufsbilder rein. So lernten sich beide Seiten ganz ohne Vorurteile bei praktischen Übungen kennen. Und manch einer hatte schnell die Nase vorn und überzeugte mit seinen Fähigkeiten und Sinn für Teamwork.

In mehr als 30 verschiedenen Tätigkeitsfeldern konnten die jungen Menschen ihr Können zeigen und „Neigungen entdecken“. Wie die Arbeitsagentur Soest unterstützte der Kreis die Durchführung des Parcours. Karin Ressel vom Technikzentrum Minden-Lübbecke übernahm die Organisation. „Nach 90 Sekunden Beschäftigung wissen die Schüler, ob ein Berufsbild zu ihnen passt oder nicht“, wusste sie aus Erfahrung. Da braucht man schon ein feines Näschen. Wie war das noch gleich mit dem Nasenfaktor?

Einen Tag nach dem „Tag der Arbeit“ startete sie in ihrem neuen Betätigungsfeld. Die Diplom-Sozialpädagogin Barbara Deckert aus Hovestadt, erste Sozialarbeiterin an Lippetaler Schulen, stellte sich gestern Morgen bei Direktor Erich Zajac und dem Schulleiter-Team von Gemeinschaftsschule, Haupt- und Realschule vor. „Ich freue mich, damit wird eine weitere Lücke im pädagogischen Konzept unserer Schulen geschlossen“, so Erich Zajac.

 

Barbara Deckert hat schon in vielen Feldern der Sozialpädagogik gearbeitet und sich daher in der Praxis weitreichende Erfahrungen erworben. Ihr Handeln in der Schule soll vor allem von Nachhaltigkeit geprägt sein. Die Zusammenarbeit mit Institutionen wie Jugendamt oder Beratungsstellen, auch mit der Arbeitsagentur soll erweitert werden. Durch Training und Vermittlung sozialer Kompetenz sollen von frühester Zeit an Defizit-Entwicklungen bei Schülern vermieden werden. Will sagen, wer von der Grundschule an pädagogisch besser angeleitet, betreut und beraten wird, der wird in seiner Schullaufbahn und danach weniger Schwierigkeiten haben, sich sozial zu verhalten und entsprechend in die Gemeinschaft einzugliedern.

Barbara Deckert soll Ansprechpartner für Schüler, Eltern und Lehrer sein und künftig ein wichtiger Pfeiler eines Beratungssystems an der Realschule wie auch an der Haupt– und Gemeinschaftsschule.

 

Barbara Deckert kann dann vom eigenen Büro aus agieren oder auch mit in die Klassen gehen oder einfach auf dem Schulhof oder in der Mensa oder im Forum das Gespräch suchen.

Auch Bürgermeister Matthias Lürbke zeigte sich froh, dass es nun geklappt hat mit der Sozialpädagogik. Ein neues Feld werde ab sofort zusätzlich beackert, es beginne nun eine neue Zeitrechnung an Lippetaler Schulen, er sei froh darüber, auch wenn es lange gedauert habe.